| Betriebsfläche: | 85 ha, davon 18 ha Eigenland und 62 ha Pachtland |
| Naturraum und Bodenarten: | Geest, leichte humose Sandböden |
| Bodenpunkte: | 20 – 35, Schwerpunkt bei 25 |
| Niederschlag: | ca. 800 mm/pa. |
| Betriebsart/-schwerpunkte: | Legehennenhaltung ( 6200 Plätze ), Kartoffeln |
| Acker-/ Gemüsebau: | Getreide, Kleegras, alte und neue Apfelsorten (1 ha), Grünland |
| Fruchtfolge: | Kleegras – Kleegras – Sommergetreide (Triticale oder Weizen), anschl. Zw.-frucht Ölrettich - Kartoffeln – Wintertgetreide |
| Tierhaltung: | Domaine Silber und Lohmann braun |
| Aufstallung: | 2010 erster Mobilstall (Strom mit Generator und Batteriespeicher), 2013 zweiter Mobilstall mit solarer Stromversorgung. 2 Ställe à 1.000 Hennen, 1 Stall à 1.200 Hennen, 1 Stall à 1.800 Hennen, Klassischer Stall mit Scharraum, Wintergarten |
| Mitarbeiter: | Betriebsleiter, Ehefrau zu 20%, Sohn, 1 Mitarbeiterin in Vollzeit, ca. 6 Mitarb. in Teilzeit, 4 – 6 Saisonarbeiter |
| Auszubildende: | keine |
| Anbauverband: | Bioland |
| Vermarktung: | Direktvermarktung und an den Natur-Großhandel Getreide und Leguminosen werden an Gut Rosenkrantz Biofutter verkauft |
Betriebsportrait
Familie Greve in Schülp bei Rendsburg betreibt Landwirtschaft in sechster Generation und hat den Betrieb 1992 auf kontrolliert ökologische Landwirtschaft umgestellt. Seit 1994 ist er anerkannter Bioland- Betrieb. Betriebsschwerpunkte sind die Produktion von Hühnereiern sowie der Anbau von Kartoffeln. Auf 1 ha wachsen auch alte und neue Apfelsorten, die direkt vermarktet werden oder Abwechslung in den Speiseplan der Hennen bringen.
In 4 Ställen mit Auslauf leben insgesamt 6.000 Legehennen. Zwei Ställe sind mobil und werden wöchentlich an einen andern Standplatz auf dem Gelände gefahren, damit sich die abgeweidete und zerscharrte Fläche wieder erholen kann und die Hühner immer frisches Gras zur Verfügung haben. Gehalten wird die konventionelle Rasse Lohmann braun sowie die Rasse Domäne Silber, die von der Ökologischen Tierzucht gGmbH (ÖTZ) stammt.
Die Domäne Silber Hennen nutzen den Auslauf intensiv und fressen viel Gras. Sie sind schwerer, neugierig und verteidigen sich sogar gegenseitig gegen den Habicht. Sie legen ca. 15% weniger Eier als ihre Kolleginnen aus konventioneller Zucht.
Die Bio-Küken werden von der Familie Bodden, Goch-Hommersum zugekauft.
Gefüttert werden die Hennen mit einem zugekauften Bio-Alleinfutter. Zusätzlich erhalten sie Getreidekörner und Kleegrassilage aus eigener Produktion in die Einstreu und Strohballen zur Beschäftigung.
Regelmäßig wird Stroh eingestreut, so dass eine „mollige“ Strohmatte in die Höhe wächst, die erst bei Ausstallung der Hennen und Reinigung des Stalls entfernt wird.
Die Hennen werden ca. 2 Jahre alt. Danach werden sie geschlachtet oder an Hobbyhühnerhalter*innen verkauft.
Unsere Angebote
Öffnungszeiten Hofladen: kein Hofladen, aber „Babyklappe“ für selbstständige Entnahme von Eiern und Kartoffeln auf dem Hof
Hofbesuche und Veranstaltungen: seit vielen Jahren Besuchergruppen aus dem In- und Ausland sowie regelmäßig Besuch des Öko- Kurses der LWS Rendsburg