Netzwerk Ökolandbau Schleswig-Holstein

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

Mit unserem März-Newsletter läuten wir den Frühling ein. Dabei sind viele spannende Themen und Veranstaltungen.

Das Netzwerk hat im Februar die BIOFACH-Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel besucht. Zudem haben wir an der großen Ökolandbautagung des Ministeriums für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holsteins (MLLEV) teilgenommen. Seien Sie gespannt auf diese und weitere Themen.

 

Viel Spaß beim Lesen.

Herzliche Grüße

Maraike Peters & Ida Herzberg

 

 

 
 
 
 

Aussteller für das Bio-Areal auf der Norla 2023 gesucht

Vom 31. August bis 3. September 2023 findet in Rendsburg die Landwirtschaftsmesse Norla statt. Auch in diesem Jahr organisiert das Netzwerk Ökolandbau SH den Gemeinschaftsstand der Aussteller aus dem Öko-Sektor.

Um ein attraktives Bio-Areal zu gestalten, möchten wir hiermit bio-zertifizierte Unternehmen zur Teilnahme einladen. Es besteht auch die Möglichkeit, an einzelnen Tagen am Gemeinschaftsstand teilzunehmen. Für geringe Standgebühren wird auch dieses Jahr eine Förderung über das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) beantragt.

Bei Interesse und Fragen bitte zügig melden, damit wir in die weitere Organisation einsteigen können.

Sie erreichen uns telefonisch unter 01517 2879452 oder  info@oekolandbau-sh.net.

Wir freuen uns auf Sie.

 

BIOFACH: Weiterentwicklung der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZöL) der Bundesregierung

Das Netzwerk Ökolandbau war auf der BIOFACH in Nürnberg und hat natürlich auch einige der vielen Veranstaltungen aus dem Kongressprogramm besucht. Berichten möchten wir von der Vorstellung der Weiterentwicklung der 'Zukunftsstrategie ökologischer Landbau' (ZöL), einem wichtigen und richtungsweisenden Thema für die Ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft.

Die erste Referentin warSilvia Bender, die Staatssekretärin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Zu Beginn ihres Vortrages betonte sie, wie wichtig ein Zusammenspiel aus Wirtschaft, Verbänden, Politikern und Erzeuger:Innen zur Stärkung des Ökolandbaus sei. Man müsse sich gemeinsam auf den Weg machen, um die Grundlagen für eine Stärkung der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft zu schaffen. Für die Bundesregierung sei der Ökolandbau und die ökologische Lebensmittelwirtschaft das Leitbild einer nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft. Sie würde als Orientierung auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit dienen, daher auch das ausgegebenen 30% - Ziel. Für Frau Bender sei dies aber nur ein erster Schritt und sie wünsche sich weitergehend einen noch höheren Bio-Anteil. Die Gründe seien allseits bekannt: Klimaschutz, Erhalt der Biodiversität, Tiere tier- und artgerecht halten, Schutz von Luft und Böden. Das Wirtschaften innerhalb der planetaren Grenzen sei zukunftsträchtig und fördere die Generationengerechtigkeit.

"Bio" sei eine Antwort. Denn weiterlesen

 

Ökolandbautagung Schleswig - Holstein

Am 27.02.2023 fand die große Ökolandbau-Tagung des Ministerums für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz Schleswig-Holsteins in Rendsburg in der großen Deula-Halle statt. Etwa zweihundert Besucher kamen der Einladung des Ministeriums nach und besuchten die Veranstaltung. Tanja Busse führte als Moderatorin duch das Programm. Den Auftakt machte der Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein Werner Schwarz. Er stellte sich in seinem Vorstrag der Frage, wie die Landesregierung die ökologische Landwirtschaft unterstütze. Anschließend gab Diana Schaak, Marktanalystin der AMI Agrarmarkt-Informationsgesellschaft mbH, eine Antwort auf die Frage, was Zahlen und Daten über den Bio-Markt sagen würden?Tina Andres, Vorstandsvorsitzende vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e. V. (BÖLW) gab eine Einschätzung, wie sich Bio-Produkte im bewegten Markt hielten.Prof. Dr. Nina Langen von der TU Berlin gab dann Tipps, wie man mit Bio-Lebensmitteln in Kantinen und Gastronomie punkten kann.Danach stellte Tanja von Rohden aus dem Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung die neue Bio-Außerhausverpflegungsverordnung vor. In der abschließenden Diskussionsrunde gaben Joachim Becker vom Milchviehbetrieb Westermööler, Klaus Lorenzen von der EVG Landwege, Louisa von Münchhausen von der HG Gut Rosenkrantz, Jan Bolten vom Großhändler Grell Naturkost, Rainer Carstens von Westhof und der Caterer Kai Vormstein von der Piratenkombüse eine Einschätzung zum aktuellen Bio-Markt aus ganz unterschiedlicher Perspektive. Seien Sie gespannt. Den ausführlichen Bericht zur Ökollandbautagung finden Sie hier
 

 

Jetzt als Ostsee-Landwirt:in des Jahres 2023 bewerben

Der WWF zeichnet in diesem Jahr wieder Landwirt:innen im Wassereinzugsgebiet der Ostsee aus, die ein vorbildliches Nährstoffmanagement betreiben und Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt durchführen.

Die Bewerbung ist bis zum 21. April 2023 möglich. Die Bewerbungsungsunterlagen und -kriterien finden Sie hier.

 

„Gemeinsam Boden gut machen“

Vom 1. April bis einschließlich zum 30. Juni 2023 können sich Landwirt:innen für den Förderpreis des NABU-Projektes "Gemeinsam Boden gut machen" bewerben. Es können umstellungswillige Landwirt:innen und bestehende Öko-Betriebe, die sich eine zusätzliche Unterstützung wünschen, teilnehmen.

Mehr erfahren

 

 

 

Verwertungsmöglichkeiten der Eier

Es gibt sowohl im ökologischen als auch im konventionellen Bereich  immer mehr kleine Legehennenbestände. Da diese Schmutz-, Knick- und S-Eier nicht einfach industriell verwerten können, hat sich ein Projekt des Instituts für Ländliche Strukturforschung (Ifls) und der Bio-Verbände Bioland und Demeter mit den Verwertungsmöglichkeiten solcher Eier beschäftigt.

Der ausführliche Abschlussbericht enthält die Einzelergebnisse aus diversen Arbeitspaketen, insbesondere die Darstellung der einzelnen Verwertungsstrategien und ihre Nachhaltigkeitsbewertung. Weitere Themen sind u.a. die Rolle von Erzeugerorganisationen für kleine Legehennenbetriebe, die Einbindung in Logistiknetzwerke und die Schlachtbedingungen für Althennen aus kleinen Legehennenbeständen.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Ausführliche Ergebnisse

 

Faktencheck zum Einsatz von biologischen Pestiziden im Ökolandbau

Oft wird der behauptet, dass im Ökolandbau eingesetzte Pestizide genauso häufig wie in der konventionellen Landwirtschafts eingesetzt werden und genauso giftig wären. Der Faktencheck der Umweltschutzorganisation Global 2000 widerlegt dies. Mehr erfahren

     
     
     
     

    Biokompetent einkaufen

    Auf der Internetseite www.biokompetent.de können sich Verbraucher:innen umfassend über die ökolgische Lebensmittelerzeugung informieren, um für ihren Einkauf gewappnet zu sein. Zu den Fragestellungen

    "Was macht Früchte und Gemüse bio?", "Was haben Tiere von Bio?", "Was macht Bio nachhaltig?", "Wie wird Bio kontrolliert?" und "Was kann Bio außer Rohkost?" geben Akteur:innen des Ökolandbaus und der Öko-Kontrolle in kurzen Filmen Einblicke in ihre Arbeit. Es gibt zudem weiterführende Informationen mit Verweisen auf relevante Studien.

     

    Die aktuellen Termine im Überblick