Netzwerk Ökolandbau Schleswig-Holstein

Liebe Interessierte des Netzwerkes Ökolandbau Schleswig-Holstein,

In Zusammenarbeit mit den Öko-Berater:innnen des ÖKORINGS und anderer Institutionen in Schleswig-Holstein ist die Broschüre "Ökologischer Landbau in Schleswig-Holstein" überarbeitet worden und beinhaltet relevante Aspekte zur novellierten EU-Öko-Verordnung. Wenn Sie ihr Wissen zum Ökolandbau in Schleswig-Holstein vertiefen und vielleicht Interesse an einer Umstellung auf die ökologische Landwirtschaft haben, lesen Sie dieses praktische Handbuch.

Viel Spaß beim Lesen.

Catherina Diedrich & Ida Herzberg

 

Die neue Broschüre zum Ökolandbau in Schleswig-Holstein ist da

v.l. Werner Schwarz (Landwirtschaftsminister), Dr. Peter Boysen (Vorsitzender der LVÖ), Ida Herzberg (Netzwerk Ökolandbau SH) und Götz Daniel (ÖKORING)

Am 3. September 2022 wurde auf der Norla unsere neue Broschüre "Ökologischer Landbau in Schleswig-Holstein" an Landwirtschaftsminister Werner Schwarz übergeben.

Die Broschüre bietet eine detatillierte Beschreibung der ökologischen Landwirtschaft in Schleswig-Holstein und enthält wichtige Informationen zur Umstellung auf den Ökolandbau. Die Berater:innen des ÖKORINGS sowie weitere in der Öko-Beratung Tätige haben die Fachtexte der erstmals 2019 erschienenen Broschüre an die neuen Anforderungen der EU-Öko-Verordnungen angespasst und das Thema Umstellung ausgeweitet, damit Landwirt:innen einen leichten Einstieg in den Ökolandbau finden können.

Wir danken dem Landwirtschaftsministerium für die Förderung der neuen Ausgabe. Die Broschüre ist bei uns, bei den Öko-Verbänden und beim ÖKORING kostenlos erhältlich und steht zusätzlich als Download zur Verfügung.

 
 
 
 
 

Erfolgreiche Messe

Foto: S. Tewes, Bioland

Das Netzwerk Ökolandbau Schleswig-Holstein organisierte auch in diesem Jahr den Öko-Gemeinschaftsstand auf der Landwirtschafts- und Verbrauchermesse Norla in Rendsburg. Vom 1. bis 4. September konnten wir dieses Jahr bei schönem sonnigen Wetter erfreulicherweise weitaus mehr Besucher:innen - Öko- und konventionelle Landwirt:innen, Verbandsmitglieder, Vermarkter und Verbraucher:innen - in unserem Bio-Areal begrüßen als im vergangenen Jahr. Insgesamt  wurde mit etwa 70.000 wieder die Besucherzahl aus der Zeit vor der Corona-Pandemie erreicht.

Das Netzwerk Ökolandbau SH veröffentlichte die neue Ökolandbau-Broschüre und verköstigte leckere Apfelsorten vom Biolandbetrieb "Das Apfelschiff" aus Hollingstedt. Die Anbauverbände Bioland, Naturland, Biopark und Demeter sowie der Versuchs- und Beratungsring ÖKORING informierten über ihre Verbandsarbeit und Beratungsangebote. Das Unternehmen Gut Rosenkrantz informierte über ökologisches Saatgut und Futtermittel. Ein Besuchermagnet war für unser Bio-Areal das tolle gastronomische Angebot - die Bio-Bäckerei Lorenzen aus Joldelund mit Bio-Backwaren und Czernys Küstenbrauerei aus Kiel mit Bio-Bier und Bio-Spirituosen. Anziehungspunkt waren auch zwei Treffler-Streigel zur (ökologischen) Beikrautregulierung, die die Firma Dittec aus Dithmarschen zur Verfügung gestellt hatte.

 

Tag der Regionen

Der Tag der Regionen findet bereits zum 24. Mal in Folge statt. Rund um den Erntedanksonntag am 2. Oktober, mit Aktionen im gesamten September und Oktober, präsentieren regionale Initiativen und Betriebe die Vielseitigkeit ihrer Regionen. Mit dem diesjährigen Motto des Tag der Regionen “Kurze Wege - große Wirkung” soll auf gesellschaftlicher sowie politischer Ebene auf das Thema Regionalität und dessen weitreichende Wirkung aufmerksam gemacht werden.

Wer sich mit seiner Arbeit im Ökolandbau bereits aktiv für Regionalität einsetzt ist dazu eingeladen, eine für September oder Oktober geplante Aktion auch beim Tag der Regionen einzutragen: www.tag-der-regionen.de. Alternativ kann man sich auch direkt an das Team des Tages der Regionen wenden: mitmachen@tag-der-regionen.de oder 09852-1381.

 

Kunstprojekt zu biologischer Landwirtschaft

Auf neun Öko-Betrieben in Schleswig-Holstein und Dänemark werden runde Äcker angelegt und mit unregistriertem Mais- und Bohnensaatgut bepflanzt. Das Projekt Perspektivregion möchte mit der Aktion "Criminal Crops"  für Themen der nachhaltigen Landwirtschaft und Biodiversität sensibiliseren.

Weitere Informationen

 
 

Lupinen als Alternative zu importiertem Tierfutter

Foto: A. Bilau

Eine vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) durchgeführte Umfrage unter Landwirtinnen und Landwirten zeigt, dass der Lupinenanbau in Deutschland die Abhängigkeit der Betriebe von Eiweißfutterimporten verringern und die Verwendung von Düngemittel einsparen könnte.

Um Lupinen in der deutschen Landwirtschaft attraktiver zu machen, braucht es laut Umfrage Züchtungsmaßnahmen für trockenheits- und krankheitstolerante Sorten, finanzielle Anreize und höhere Erzeugerpreise.

Zur Pressemitteilung des ZALF

 

Luzerne in der Kälberfütterung

Das Video des Demonet-KleeLuzPlus zeigt, wie Luzerne in der Kälberfütterung eingesetzt werden kann und dass auch die Milchkühe davon profitieren.

https://www.youtube.com/watch?v=4UDM1kyD9gY

 
 
 
 
 

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