Netzwerk Ökolandbau Schleswig-Holstein

 
 
 

Zur anhaltenden Trockenheit und den existentiellen Belastungen vieler landwirtschaftlicher Betriebe gab der Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein dem ZDF am 01.08. ein Interview.
Weitere Informationen des BÖLW finden Sie hier und hier.

 

Die Präsenz des Ökolandbaus auf der Norla zu stärken, das hat sich das Netzwerk Ökolandbau SH vorgenommen und wird dabei finanziell vom MELUND unterstützt. 
Mit Verkostungen, Backvorführungen und Kochshows, Vorträgen zu Umstellung und Vermarktung, sowie der Ausstellung moderner Bodenbearbeitungs- und Stalltechnik soll ein vielfältiges Programm geboten werden.

Am Samstag, den 01.09. 11:00-12:00 Uhr
findet im Forum die Veranstaltung „Perspektive Ökolandbau in Schleswig - Holstein“ mit Fachvorträgen zu Umstellung und Vermarktung statt.

Nähere Informationen zu den Ausstellern finden Sie hier.

 

Wie vielfältig, knackig und aromatisch Bio-Gemüse und Kartoffeln aus Schleswig-Holstein sind, zeigt das Netzwerk Ökoandbau in der NORLA-Show-Küche des MELUND in der Halle 2.

Samstag, 01.09.18, 14.30: 
Biokoch John Kasraei präsentiert knusprige Bio-Reibeküchlein mit Kräuterquark und Ratatouille

Sonntag, 02.09.18, 14.30 
Denis Becker, Bio-Hotel Fauna in Breiholz, bereitet eine aromatische Bio-Kartoffel-Gemüsepfanne zu.
Dieter Greve, Bio-Kartoffelanbauer aus Schülp gibt "Insider"-Informationen über Sorten und Anbau.

Alle Gerichte werden ausgiebig verkostet !

Am Stand des Netzwerks (K6) wird es dieses Jahr ebenfalls wieder um das Thema Bio-Gemüse gehen.
Zusammen mit dem Joldelunder-Bäcker greifen wir auch das Thema Bio-Brot auf und geben Gelegenheit Backwaren verschiedener Bäckereien zu verkosten. 

 

Auch in diesem Jahr wird es auf der NORLA einen Fachvortrag für Umstellungsinteressierte geben

„Perspektive Ökolandbau in SH“ – im Forum, Halle 7 am Samstag, 01.09. um 11-12 Uhr

 • Ökolandbau ist machbar - Wie steige ich ein? - Götz Daniel, Versuchs- und Beratungsring Ökologischer Landbau im Norden e. V. 

• Ökolandbau mit Anspruch - Was bieten die Bio-Verbände? - Björn Ortmanns, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein 
• Ökoprodukte sind gesucht – Wertschöpfung in der Region schaffen. - Riko Eggert, Bioland Handelsberatung Nord

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

„Ein Leben ohne Kartoffeln wäre möglich, aber sinnlos“, mit diesen Worten begrüßte Dieter Greve am 6.7. die „Freunde der tollen Knolle“. Auf 8 ha baut Familie Greve in diesem Jahr versuchsweise 25 verschiedene Kartoffelsorten an, sowohl gelb- als auch rotschalige, mehlig- und festkochende.

Neben Neuzüchtungen wie die Baltic Rose (2016) sind auch viele alte Sorten wie Montana (1971) und Voran (1932) vertreten. Die zahlreichen Sorten aus dem In- und Ausland werden sowohl auf Geschmack als auch auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Trockenheit sowie ihrer Eignung für leichte  Böden getestet. Während des Rundgangs durch die Bestände stellte Dieter Greve die einzelnen Sorten vor und berichtete vom bisherigen Verlauf des Versuchs.

Die Fruchtfolge umfasst auf dem sandig humosen Standort Winterroggen, 2-jähriges Kleegras, Sommergetreide, Wintertriticale, Ölrettich (oder Landsberger Gemenge) und Kartoffeln. Die vorgekeimten Kartoffeln wurden im April gepflanzt. In den darauffolgenden Wochen erfolgte zur Unkrautregulierung das mehrfache Striegeln des Ackers.

Trotz der seit Wochen anhaltenden Trockenheit musste bis zum Besuchstag nicht beregnet werden. Durch das häufige Striegeln sei die Kapillarwirkung unterbrochen und die Feuchtigkeit länger im Boden gehalten worden, erklärte Dieter Greve. Auch mit der Kraut- und Knollenfäule haben Greves bisher wenig Probleme gehabt, in den vergangenen 26 Jahren musste erst zweimal mit dem Einsatz von Kupfer gegengewirkt werden. Nur an einzelnen Pflanzen zeigte sich Schwarzbeinigkeit.

Um Drahtwürmer in den Griff zu bekommen, wird nach dem Abschlegeln des Kartoffelkrauts Ölrettich ausgesät, den der Drahtwurm vorzieht. Für eine massenhafte Vermehrung von Kartoffelkäfern ist die Fruchtfolge zu weit.

Lobende Worte erhielten Greves auch von Dr. Nils Cramer, der die Kartoffeln bonitiert hatte und betonte wie gut und gesund sich die Bestände entwickelt haben.

Gespannt darf man nun auf die Erträge und die Sortierung der verschiedenen Sorten im Herbst sein, dann findet auch ein Testessen statt, um die Geschmackssieger zu ermitteln.

 

Mit dieser Aussage sprach Gunnar Söth sicherlich nicht nur den Bio-Landwirten aus der Seele, sondern auch den 41 Schüler*innen der Berufsbildenden Schule Schleswig, die am 4.7. die Möglichkeit hatten, sich bei einer Leitbetriebs-besichtigung über die ökologische Landwirtschaft zu informieren.

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Praxis und Forschung für weniger CO2-Emissionen und eine gesicherte Landwirtschaft 

Bioland e.V. schließt das EU-Projekt „Ökolandbau – für Innovationen im Klimaschutz“ (SOLMACC) erfolgreich ab. 

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Weitere Informationen zu SOLMACC finden Sie hier.


Am 22. November wird Lin Bautze vom FIBL das Projekt auch auf der Klimaveranstaltung des Netzwerkes Ökolandbau in Rendsburg vorstellen.

 

Diese Feststellung machte Oke Ebsen am 5.7. bei einer Betriebsbesichtigung von 25 Schüler*innen des Beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Agrarwirtschaft aus Niebüll, als diese sich seinen Bio-Betrieb in Langenhorn ansahen, um Einblicke in die ökologische Landwirtschaft zu bekommen.

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Hier finden Sie die Ergebnisse der Versuchsreihen für Wintergerste in Futterkamp.

 

Mehr Bio in MV – Potenzial öffentlicher Verpflegung nutzen

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus nahm am 9. Juli auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft der ökologischen Anbauverbände Mecklenburg-Vorpommern an deren diesjähriger Sommerreise unter dem Motto "Mehr Bio in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung" teil.

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In Deutschland sind sowohl die Anzahl von Insekten als auch die Vielfalt der Insektenarten in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen. Dies belegen zum Beispiel die vom Bundesamt für Naturschutz veröffentlichten Roten Listen. Mitverantwortlich dafür sind ausgeräumte Landschaften und eine intensive Landwirtschaft. Biologe Frank Gottwald, erklärt wie es auf unseren Feldern und Wiesen wieder mehr brummen und summen könnte.

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500 g Bohnen, 300 g Möhren, 300 g Kartoffeln, 250 g Sahne, ca. 100 g Gorgonzola, Salz, Pfeffer. 

Bohnen putzen und schneiden, Kartoffeln und Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Bohnen ca.5 Minuten kochen, dann die Kartoffeln und Möhren zugeben und weitere 5 Minuten kochen. Das Gemüse abgießen, in eine Auflaufform geben, mit der Sahne übergießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Gorgonzola darauf verteilen. Bei 180 Grad ca. 20 Minuten überbacken.

Es können natürlich auch Pellkartoffeln verwendet werden.

 
 
 
 

Die aktuellen Termine im Überblick