Netzwerk Ökolandbau Schleswig-Holstein

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie aktuelle Nachrichten aus dem Netzwerk sowie Veranstaltungshinweise rund um den Ökololandbau in Schleswig-Holstein.

Viel Spaß beim Lesen!

Herzliche Grüße

Monika Friebl und Susanne Fittje

 
 
 

Landwirtschaftsminister Robert Habeck und Bildungsministerin Britta Ernst haben am 14. März 2017 den Startschuss für das neue EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch in Schleswig-Holstein gegeben.
Ab dem 31. März können sich Schulen beim Umweltministerium bewerben.
Aktuelle Informationen finden Sie hier:

Seite der Landesregierung

 

Sollten Sie als Erzeuger*in oder als Lieferservice Interesse haben ökologische Produkte anzubieten, melden Sie sich gerne bei uns.

 

Am 15.02.17 stellte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die Zukunftsstrategie ökologischer Landbau auf der Biofach vor. Angestrebtes Ziel ist die Steigerung der ökologisch bewirtschafteten Fläche auf 20%. Wesentliche Handlungsfelder sind die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen und die Erleichterung des Zugangs zur ökologischen Landwirtschaft, die Steigerung der Nachfrage nach ökologischen Produkten, die Steigerung der Leistungsfähigkeit ökologischer Agrarsysteme und die Honorierung von Umweltleistungen.
Für die "Außer-Haus-Verpflegung" kündigt das Ministerium an den Bioanteil der Kantinen im eigenen Geschäftsbereich auf mindestens 20% zu erhöhen und es sieht eine deutschlandweite Informationsmaßnahme "20 plus X" vor. Betriebe der Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung sollen dann auch Förderung für eine individuelle Prozessberatung beantragen können. 

Download der Zukunfsstrategie beim BMEL

Eine Analyse von Leo Frühschütz finden Sie unter Bio-markt info:

Download des Artikels in Bio-markt info

 

Mit dem Beitritt zum Netzwerk der Bio-Städte setzt die Freie und Hansestadt Hamburg ein Zeichen dafür, den Ökolandbau, die Weiterverarbeitung von und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und regionaler Wertschöpfung fördern zu wollen. Bio-Lebensmitteln soll bei öffentlichen Einrichtungen, Veranstaltungen, Märkten und insbesondere bei der Essenversorgung von Kindern und Jugendlichen Vorrang gegeben werden. Als Auftaktveranstaltung fand die Fach- und Verbrauchermesse hamburg.bio vom 24.-26.02. in der Handelskammer Hamburg statt.

Mehr lesen:

Zum Bericht auf www.oekolandbau-sh.net

Einen Link zum neuen Leitfaden „Mehr Bio in Kommunen“, der vom Netzwerk deutscher Biostädte herausgegeben und vom Beratungsunternehmen a’verdis gemeinsam mit dem Öko-Institut verfasst wurde finden sie ebenfalls auf unserer Seite.

 

Unter dem Motto "Perspektiven für den Ökolandbau: Ökologische Landwirtschaft: traditionell oder innovativ?" fand am 27. Februar die Jahrestagung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) zum ökologischen Landbau in Rendsburg statt. Auf der mit mehr als 350 Teilnehmer*innen besuchten Veranstaltung verkündete der Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Robert Habeck, dass die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Schleswig-Holstein 2016 so stark gewachsen ist wie nie zuvor. Sie stiegt auf 49.200 Hektar. 2015 waren es noch 8.700 Hektar weniger. Aktuell gibt es in Schleswig-Holstein insgesamt 600 ökologisch wirtschaftende Erzeugerbetriebe. Ende 2015 waren es noch 520. 
In diesem Jahr standen die Forschungseinrichtungen und Projekte Schleswig-Holsteins im Vordergrund der Veranstaltung.

Download der Beiträge unter www.schleswig-holstein.de

Download Pressemitteilung des MELUR

 

Dem Hofladen Hohlegruft in Nehms (Kreis Segeberg) wurde von den Leser*innen des Naturkostmagazins "Schrot & Korn" eine Goldmedaille verliehen. Mehr erfahren Sie im Artikel von Jan von Schmidt-Phiseldeck in den Kieler Nachrichten:

Download auf www.oekolandbau

Eine Übersicht aller ausgezeichneten Bioläden und ein Bericht über die Preisverleihung auf der Biofach erscheinen in der April Ausgabe der "Schrot & Korn", die kostenlos in Naturkostläden ausliegt.

 

Mit der Teilnahme an der Umfrage können Sie Ihre praktischen Erfahrungen und Sichtweisen in Forschung und Empfehlungen für die Agrarpolitik einbringen. Landwirtschaftliche Betriebe, die auf Moorböden wirtschaften, können zusätzlich in einem Experiment zur Forschung an Agrarumweltmaßnahmen beitragen.

Direkter Link zur Umfrage

Die Umfrage wird vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg im Rahmen zweier europäischer Forschungsprojekte durchgeführt.
Bei Interesse werden Ihnen die Ergebnisse der Studie zugesandt. Bei 500 Teilnehmenden möchten sich die Initiatoren der Umfrage mit einem Gutschein des Versandhändlers Amazon bedanken. Sie versichern, dass alle Antworten anonym erfasst, vertraulich behandelt und ausschließlich für Forschungszwecke genutzt werden.


Fragen richten Sie bitte an:
Kati Häfner & Meike Weltin, Institut für Sozioökonomie, Eberswalder Straße 8415374 Müncheberg,  Tel. 033432 82-481, Fax.: 033432 82-235, kati.haefner@zalf.de, meike.weltin@zalf.de,  www.zalf.de

 
 
 
 

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