Forumsbeitrag von Prof. Dr. Ulrike Johannsen (Europa-Universität Flensburg) und Stefanie Ortmann "Wie Kommunikation wirkt – Nudging, Bildung und Tischkultur als Hebel für eine nachhaltige Verpflegung"
BioNord 2025: Erfolgreicher Messeauftritt für den Ökolandbau in Schleswig-Holstein
Am Sonntag, den 12. Oktober, präsentierte sich die deutsche Bio-Branche auf der BioNord in Hamburg. Mit 307 Ausstellenden – ein Plus von 4,8 % gegenüber dem Vorjahr – bot die Messe einen vielfältigen Überblick über Bio-Lebensmittel, Naturkosmetik und Reformwaren. Neben etablierten Lieferanten nutzten auch zahlreiche Start-ups, regionale Unternehmen und Verbände die Gelegenheit, ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen.
Die Veranstaltung verzeichnete mit 2.820 Fachbesucher:innen ebenfalls einen erfreulichen Zuwachs von 2,8 %. Die starke Beteiligung aus den norddeutschen Bundesländern Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht die hohe Bedeutung der Messe für die gesamte Region.
Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr der erstmalige Schleswig-Holstein-Gemeinschaftsstand, an dem sich auch die Landesvereinigung Ökologischer Landbau Schleswig-Holstein (LVÖ) bzw. das Netzwerk Ökolandbau Schleswig-Holstein beteiligte. Gemeinsam mit dem Zertifizierer LC GmbH informierten die Vertreter:innen über aktuelle Projekte, die Beratungsförderung und die Zertifizierung im Ökolandbau.
Große Aufmerksamkeit erhielt zudem der Forumsbeitrag von Prof. Dr. Ulrike Johannsen (Europa-Universität Flensburg) und Stefanie Ortmann aus dem Projektteam. Rund 12 bis 14 Teilnehmende diskutierten angeregt zum Thema „Wie Kommunikation wirkt – Nudging, Bildung und Tischkultur als Hebel für eine nachhaltige Verpflegung“. Der Beitrag bot wertvolle Impulse und praxisnahe Ansätze zur Förderung nachhaltiger Ernährungsweisen.
Die Teilnahme des Netzwerks Ökolandbau Schleswig-Holstein an der BioNord 2025 war ein voller Erfolg. Die Messe bot eine hervorragende Plattform, um die Sichtbarkeit des ökologischen Landbaus im Norden zu stärken, neue Kontakte zu knüpfen und den fachlichen Austausch zu wichtigen Zukunftsthemen der Ernährungs- und Landwirtschaft zu vertiefen.