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Das Netzwerk wird einen Schwerpunkt auf das Thema Außerhausverpflegung legen. (Verpflegungseinrichtungen der öffentlichen Hand sowie private Kantinen und Gastronomie)

Die Außer-Haus-Verpflegung hat mit einem Drittel des deutschen Lebensmittel-Marktes (74 Milliarden Euro) ein großes Potenzial für eine Steigerung des Bioanteils, der momentan lediglich bei 3,4 % der gesamten Verkaufserlöse der deutschen Landwirtschaft liegt.

Immer mehr Berufstätige essen außer Haus, die Anzahl der Ganztagsschulen und Kitas mit Mittagstisch nimmt zu und viele Touristen nutzen die gastronomischen Angebote in Schleswig-Holstein. Zudem kommt dem Angebot von Biolebensmitteln in diesen Verpflegungseinrichtungen eine Signalwirkung zu.

Der Wareneinkauf für die Außerhausverpflegung erfolgt in der Regel „preissensibel“, aber engagierte Küchen in Schleswig-Holstein zeigen, dass auch mit Bio-Produkten erfolgreich gekocht werden kann. In Dänemark wurde ambitioniert an diesem Thema gearbeitet, so dass die öffentlichen Kantinen der Stadt Kopenhagen heute 90 % Bio-Zutaten erreichen.

Grundsätzlich können alle Bio- Produkte aus Schleswig-Holstein in der Außerhausverpflegung eingesetzt werden.Ein Schwerpunkt sollte, auch aus Klimaschutzgründen, bei Getreide, saisonalem Gemüse und Obst sowie tiergerecht erzeugten Fleisch- und Milchprodukten liegen. Die konkreten Schritte zur Umsetzung sind:

1.) Potentialanalyse für Absatzmöglichkeiten von Bio-Produkten an Unternehmen der Gastronomie und
     Außerhausverpflegung (AHV) in Schleswig-Holstein

2.) Identifizierung von interessierten AHV Betrieben durch persönliche Gespräche
  
3.) Informationsveranstaltungen zu Bio in der AHV (inkl. Praxisbeispiele Küche unter Einbeziehung von
     Erzeugern)

4.) Erarbeitung von Verpflegungskonzepten für das/die Beispielunternehmen mit Kooperationspartnern

5.) Vermittlung von regionalen Lieferanten an diese Beispielunternehmen

6.) Zusammenführung von AHV mit den regionalen Lieferanten und Abstimmung der jeweiligen
     Anforderungen und Möglichkeiten für die Zusammenarbeit (Telefonate und Treffen)

 7.) Vermittlung von Workshops und Fortbildungen zu verschiedenen Themen für die Mitarbeiter (inkl.
      Bio-Zertifizierung)

8.) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit